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Kapellen in Pucking

In der Gemeinde Pucking gibt es einige Kapelle, die zur Erinnerung an besondere Ereignisse oder aus Dankbarkeit errichtet wurden.

Annerl Kapelle

Annerl Kapelle (Foto: Franz Helm)Diese Kapelle in Zeitlham wurde vor über 200 Jahren am Waldrand gebaut. Man erzählt, dass sich hier in der Zeit der Napoleonkriege ein Offizier in einem hohlen Baumstamm vor den Feinden versteckte. Zum Dank erbaute er diese Kapelle. Besonderheit: Das Barockgitter an der Kapelle.

 

Die Ascherbauerkapelle

AscherbauerkapelleSie befindet sich gegenüber der Tischlerei Mittmannsgruber in Pucking.

 

Die Köttsdorfer Kapelle

Köttsdorfer KapelleDie Kapelle steht beim „Köttsdorfergut“.

 

Die Brunnmair Kapelle

Brunnmair KapelleDiese Kapelle ist der heiligen Maria gewidmet.

 

Die Hubertus Kapelle

Hubertus KapelleDie Hubertus Kapelle steht beim Fuchsenberg in der 1. Kurve und ist dem Hl. Hubertus als dem Schutzpatron der Jäger geweiht. Die Jäger feiern dort im Herbst die Hubertusmesse.

Im Jahr 1963 wurde die Kapelle von der Puckinger Jägergemeinschaft am sogenannten „ Fuchsenberg“ errichtet und vom damaligen Pfarrer Karl Braunschmid eingeweiht. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums wurde die Kapelle von den Puckinger Jägern im Innen– und Außenbereich komplett renoviert. Bäume und Sträucher wurden ausgelichtet, der Unterbau wurde entwässert und am Vorplatz ein Pflaster verlegt. Zum Abschluss der Renovierungsarbeiten wurde zu einer Maiandacht eingeladen, die aufgrund des sehr schlechten Wetters in der Wallfahrtskirche St. Leonhard gehalten wurde. Unter der Mitwirkung von Landesjägerpfarrer Mag. Hermann Scheinecker, Pfarrer Josef Pichler, dem Jägerchor Linz-Land und der Bläsergruppe wurde eine feierliche Maiandacht abgehalten. Der Puckinger Jagdleiter Franz Schachermayr erzählte über die Entstehung (1963) der Kapelle, über die Renovierungsarbeiten und über die Legende vom hl. Hubertus und dessen Botschaft an die heutige moderne Zeit.

Die Legende vom heiligen Hubertus

Als Sohn des Herzogs Bertrand von Toulouse wurde Hubertus um das Jahr 655 geboren. Als Edelmann verstand er es hervorragend mit Waffen umzugehen, und er erwarb sich im Jahre 687 in der Schlacht von Tertry hohe Verdienste, für die er mit der Heirat der Grafentochter Floribana von Löwen und mit der Würde des höchsten Beamtenstatus belohnt wurde. Nachdem seine Frau bei der Geburt des ersten Sohnes starb, suchte Hubertus jahrelang auf der Jagd in den Wäldern des Ardennengebirges Ablenkung von seinem Schmerz. Eines Tages begegnete er einem kapitalen weißen Hirsch, dem er tagelang nachstellte, und schließlich das erschöpfte Tier ins Visier seiner Waffe bekam. Doch ehe er zum tödlichen Schuss abdrücken konnte, offenbarte sich ihm eine mächtige Vision: Er sah ein leuchtendes Kreuz zwischen dem Hirschgeweih und vernahm eine mahnende Stimme: "Hubertus, warum jagst du nur deinem Vergnügen nach und vertust die wertvollste Zeit deines Lebens?" Tief berührt von diesem Ereignis beschloss er, sein Leben zu ändern. Er legteall seine Ämter zurück, verteilte seine Reichtümer an die Armen, ließ sich zum Priester weihen und pilgerte nach Rom. Später wurde er zum Bischof von Maastricht geweiht. Im Jahre 727, nach einem bewegten Leben, starb er mit 77 Jahren – ein für die damalige Lebenserwartung sehr hohes Alter.

Hubertus Kapelle 50 Jahre

 

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